Strafrecht ist Zeit, jede Stunde zählt.
Vorladung, Durchsuchung, Strafbefehl, Festnahme. Wer in den ersten Stunden ohne Verteidiger handelt, riskiert das ganze Verfahren. Wir vermitteln innerhalb von 24 Stunden einen spezialisierten Fachanwalt für Strafrecht, diskret, kostenfrei, deutschlandweit.
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Vier Phasen, in denen jede Entscheidung zählt
Ein Strafverfahren folgt einer klaren Dramaturgie. Wer die Phasen kennt, kann sich richtig verhalten, schon ein einziger falscher Satz in Phase 1 prägt das gesamte Verfahren.
Ermittlungsverfahren
Polizei und Staatsanwaltschaft sammeln Beweise. Vorladung, Durchsuchung, TKÜ. Beschuldigter hat Schweigerecht (§ 136 StPO). Akteneinsicht ausschließlich über den Verteidiger.
Zwischenverfahren
Staatsanwaltschaft entscheidet: Einstellung (§§ 153, 153a, 170 II StPO), Strafbefehl oder Anklage. Hier wird viel mehr abgewendet, als später vor Gericht zu drehen ist.
Hauptverhandlung
Mündliche Verhandlung vor dem zuständigen Gericht. Plädoyer, Beweisaufnahme, Urteil. Eine fundierte Verteidigung beginnt nicht hier, sie endet hier.
Rechtsmittel
Berufung oder Revision binnen einer Woche (§ 314 StPO). Berufung prüft Tatsache und Recht, Revision nur das Recht. Wahl des Rechtsmittels ist strategisch.
Strafrecht ist ein Spezialfeld, und es zerfällt in Spezialgebiete
Ein Verkehrsstrafverteidiger ist nicht automatisch geeignet für ein BtMG-Verfahren mit Untersuchungshaft, ein Wirtschaftsstrafverteidiger nicht für eine Sexualstrafsache. Wir vermitteln nach Schwerpunkt.
Strafverteidiger
Wahl- oder Pflichtverteidiger, Ablauf der Verteidigung, Kosten.
Mehr erfahrenWirtschaftsstrafrecht
Untreue, Betrug, Insolvenzverschleppung, Korruption, Geldwäsche.
Mehr erfahrenSexualstrafrecht
Diskrete Verteidigung bei existenzbedrohenden Vorwürfen.
Mehr erfahrenSteuerstrafrecht
Selbstanzeige, Steuerhinterziehung, Steuerfahndung.
Mehr erfahrenBetäubungsmittelstrafrecht
BtMG-Vorwürfe, Untersuchungshaft, Mengenrelationen.
Mehr erfahrenVerkehrsstrafrecht
Trunkenheit, Unfallflucht, § 315c StGB. Schnittstelle Führerschein.
Mehr erfahrenJugendstrafrecht
Eigener Verfahrensrahmen nach JGG. Erziehung statt Strafe.
Mehr erfahrenKörperverletzung
Einfache, gefährliche, schwere Körperverletzung, §§ 223 ff. StGB.
Mehr erfahrenWas Sie in den nächsten Stunden tun sollten
Ruhig bleiben. Diese fünf Schritte schützen Sie, bis Ihr Verteidiger übernimmt.
- 01Schweigen.
Sie haben das Recht zu schweigen (§ 136 StPO). Schweigen ist kein Geständnis. Jede Aussage ohne Anwalt schadet.
- 02Anwalt einschalten.
Sofort, nicht erst nach der Vernehmung. Ein Strafverteidiger meldet sich gegenüber Polizei oder Staatsanwaltschaft an und beantragt Akteneinsicht.
- 03Keinen Kontakt zu Geschädigten oder Mitbeschuldigten.
Auch nicht über Dritte. Jeder Kontaktversuch kann als Verdunkelungsversuch gewertet werden und Untersuchungshaft auslösen.
- 04Keine Posts, keine Erklärungen, keine sozialen Medien.
Alles, was Sie schreiben, kann beschlagnahmt werden und gegen Sie verwendet werden.
- 05Fristen wahren.
Strafbefehl: 14 Tage Einspruch (§ 410 StPO). Rechtsmittel: eine Woche (§ 314 StPO). Diese Fristen sind absolut.
Beide Wege führen zum Verteidiger, nur eine Falle gilt es zu vermeiden
Der Wahlverteidiger wird vom Beschuldigten selbst beauftragt und bezahlt. Der Pflichtverteidiger wird in Fällen der notwendigen Verteidigung (§§ 140 ff. StPO) vom Gericht bestellt; die Staatskasse zahlt zunächst. Wichtig: Auch beim Pflichtverteidiger dürfen Sie einen Anwalt Ihres Vertrauens benennen (§ 142 StPO), das Gericht muss diesem Wunsch in der Regel folgen. Wer sich vorher informiert, bekommt Qualität, ohne die Kosten eines reinen Wahlmandats zu tragen.
Zwölf Fachbeiträge zu den wichtigsten Situationen
Vorladung der Polizei: Pflichten, Rechte, richtige Reaktion
Vorladung als Beschuldigter? Sie müssen bei der Polizei nicht erscheinen und nicht aussagen. Was zu tun ist, mit 14-Tage-Regeln und § 163a StPO.
LesenHausdurchsuchung: was Sie sofort tun, und lassen, sollten
Polizei steht vor der Tür mit Durchsuchungsbeschluss? Beschluss prüfen, schweigen, Anwalt anrufen, Maßnahme dulden. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung nach § 102 StPO.
LesenUntersuchungshaft: wann sie verhängt wird, und wie man wieder herauskommt
Untersuchungshaft nach §§ 112 ff. StPO setzt dringenden Tatverdacht und einen Haftgrund voraus. Wege: Haftprüfung, Beschwerde, Außervollzugsetzung. Wir erklären sie.
LesenStrafbefehl im Briefkasten: was er bedeutet und wie Sie reagieren
Strafbefehl bekommen? 14 Tage Einspruchsfrist nach § 410 StPO. Was er bedeutet, wann sich Einspruch lohnt, was ohne Reaktion passiert. Anwalt sofort einschalten.
LesenAussageverweigerungsrecht: schweigen darf jeder, ohne Nachteile
Jeder Beschuldigte hat das Recht zu schweigen (§ 136 StPO). Schweigen ist kein Geständnis. Was Sie sagen müssen, was nicht, und warum es selten klug ist, ohne Anwalt zu reden.
LesenPflichtverteidiger vs. Wahlverteidiger: was Sie wissen müssen
Wahlverteidiger oder Pflichtverteidiger? Kosten, Auswahl, Wechsel, alle Unterschiede nach §§ 140 ff. StPO klar erklärt. Tipp: Sie dürfen Ihren Pflichtverteidiger benennen.
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Strafverteidiger-Kosten realistisch erklärt: RVG-Sätze, Honorarvereinbarungen 250–500 €/h, Rechtsschutz, Pflichtverteidiger und Erstattung bei Freispruch.
LesenSelbstanzeige nach § 371 AO: einmal die Chance, einmal die Falle
Strafbefreiende Selbstanzeige nach § 371 AO: nur bei Vollständigkeit, Rechtzeitigkeit, Nachzahlung wirksam. Risiken und der richtige Ablauf, nie ohne Fachanwalt.
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BtMG-Vorwurf? Schweigen, Anwalt, Akteneinsicht. Was Sie bei Festnahme, Vorführung beim Haftrichter und in der Hauptverhandlung wissen müssen, Schritt für Schritt.
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Akteneinsicht nach § 147 StPO: nur der Verteidiger hat unbeschränktes Recht. Wann sie gewährt wird, wie lange es dauert und warum sie über alles entscheidet.
LesenStrafaussetzung zur Bewährung: wann, wie und was bei einem Verstoß
Strafaussetzung zur Bewährung nach § 56 StGB: bei welchen Strafen, mit welchen Auflagen, bei welchem Risiko. Bewährungswiderruf und Vermeidung, alle Regeln im Überblick.
LesenBerufung oder Revision: welches Rechtsmittel wann zur Verfügung steht
Rechtsmittel im Strafprozess: Berufung prüft Tatsache & Recht, Revision nur Recht. Frist eine Woche (§ 314 StPO). Wann sich welches Rechtsmittel lohnt, mit Strategie.
LesenVorwurf einer Sexualstraftat, was Sie sofort tun und lassen muessen
Ein Vorwurf nach § 177 StGB wiegt schwer, lange bevor Anklage erhoben wird. Schweigen, keine Kontaktaufnahme zur Anzeigeerstatterin, sofort einen Fachanwalt. So vermeiden Sie U-Haft und Verdunkelungsvorwurf.
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Nebenklage ist im Sexualstrafrecht der Regelfall. Sie veraendert die Verfahrensdynamik: zusaetzlicher Anwalt, Akteneinsicht, Beweisantraege. Was Beschuldigte wissen muessen und wie eine erfahrene Verteidigung damit umgeht.
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In Aussage-gegen-Aussage-Konstellationen ist die aussagepsychologische Begutachtung oft entscheidend. Wann ein Gericht ein Gutachten einholt, wann die Verteidigung es beantragt, welche Methodik gilt.
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Vom Ermittlungsverfahren bis zur Hauptverhandlung beim Jugendrichter: Wer ist beteiligt, welche Rechte haben Eltern, welche Sanktionen drohen, und warum die Pflichtverteidigung im JGG besonders wichtig ist.
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Diversion ist der haeufigste Weg, ein Jugendstrafverfahren ohne Urteil zu beenden. § 45 JGG durch die Staatsanwaltschaft, § 47 JGG durch das Gericht. Voraussetzungen, Verhaltensregeln, Folgen.
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Jugendarrest ist Zuchtmittel, Jugendstrafe ist die einzige echte Strafe nach JGG. Voraussetzungen, Dauer, Bewaehrungsmoeglichkeiten und wie die Verteidigung den Unterschied praegt.
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Was als Koerperverletzung im Sinne des § 223 StGB gilt, welche Strafen drohen, und welche Verteidigungsansaetze von Notwehr bis Strafantragsruecknahme tragfaehig sind.
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Notwehr macht eine an sich strafbare Handlung rechtmaessig. Was § 32 StGB verlangt, wann Notwehrexzess (§ 33 StGB) greift, und welche Belastungsfehler die Aussage des Beschuldigten unbrauchbar machen.
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Durchsuchung durch die Steuerfahndung: Was zaehlt rechtlich, welche Geraete duerfen mit, welche Akten muessen herausgegeben werden, und welche Verhaltensregeln das Verfahren entscheiden.
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Welche Hinterziehungssumme welche Strafe nach sich zieht, wo die BGH-Schwellen 50.000 und 1 Million Euro liegen und welche Faktoren das Strafmass im Einzelfall praegen.
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Ab 0,3 Promille mit Ausfallerscheinungen, ab 1,1 Promille absolut: Wann § 316 StGB greift, welche Strafen drohen, wie lange der Fuehrerschein weg ist und wann die MPU folgt.
LesenUnerlaubtes Entfernen vom Unfallort, was § 142 StGB wirklich verlangt
Wann liegt Fahrerflucht vor, ab welcher Schadenshoehe wird der Fuehrerschein entzogen, und was leistet die nachtraegliche Schadensmeldung nach § 142 IV StGB.
LesenVorwurf Betrug, was § 263 StGB verlangt und wie sich verteidigen laesst
Taeuschung, Irrtum, Vermoegensverfuegung, Vermoegensschaden, dazu Vorsatz und Bereicherungsabsicht: Was § 263 StGB praezise fordert, wo Verteidigungsansaetze ueblicherweise ansetzen und welche Strafe realistisch ist.
LesenVorwurf Untreue, das missverstandene Vermoegensdelikt
Untreue nach § 266 StGB setzt eine qualifizierte Vermoegensbetreuungspflicht voraus. Was Missbrauchs- und Treubruchstatbestand unterscheiden, wann ein Schaden vorliegt und welche Strategie traegt.
LesenNicht geringe Menge, die zentrale Schwelle im Betaeubungsmittelstrafrecht
Mit der nicht geringen Menge nach § 29a BtMG springt das Strafrecht von Vergehen zu Verbrechen. Welche Wirkstoffmengen welche Schwelle erreichen und wie die Verteidigung den Grenzwert verschiebt.
LesenBeschreiben Sie Ihre Situation. Wir übernehmen ab hier.
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